Seit dem gestrigen 01.07.2010 ist es soweit, die Wehrpflicht und somit auch der Zivildienst, wurden von 9 auf jetzt 6 Monate gekürzt.
Bundespolitik
Viele Jugendliche und Schulabsolventen dürfte das sicher freuen, nun nur noch ein halbes Jahr den staatlichen Pflichtdienst zu absolvieren, aber mit der stetigen Herabsetzung der Wehrpflicht beweist die Bundesregierung auch ihren Mangel an sozialpolitischem Verständnis.
Denn durch die synchrone Herabsetzung des Zivildienstes, bekommen soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser, Jugend- und Altenheime und Pflegestationen massive Probleme ihren Betreuungsstandard zu halten und die zu betreuenden Personen weiterhin standesgemäß zu unterstützen.
Die Bundesregierung zeigt nun wieder einmal, dass ihre neu-gefundene Sparbegeisterung bei denjenigen ansetzt, die eine staatliche Unterstützung am meisten bedürfen.
Zusammenfassend, und unter den Gesichtspunkten des Sparpaketes, der Gesundheitsreform und der Zivildienstzeitherabsetzung, pointiert sich wieder einmal heraus, dass diese schwarz-gelbe Bundesregierung ihrer sozialpolitischen Verantwortung nicht gerecht wird und jegliche Gewissenhaftichkeit, bezüglich verantwortungsvoller und zukunftsorientierter Sozialpolitik vermissen lässt.